Meine Sustainability Challenge: bei der Looki e.V.

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Im Rahmen meiner persönlichen Sustainability Challenge habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zum lokalen Tierwohl im Hamburger Raum zu leisten. Durch die freundliche Unterstützung einer Kommilitonin bin ich hier auf die Looki e.V. aufmerksam geworden. Hierbei handelt es sich um eine Igelstation in Bergedorf, die es sich zur Aufgabe gemacht hat sozialschwache Tierhalter und ihre Vierbeiner zu unterstützen. Außerdem liegt der Fokus auf der Pflege von verletzten und kranken Igeln. Neben Igeln werden am Pollhof/Gartenweg 3 noch weitere Tiere wie etwa drei vor der Schlachtung bewahrte Haarschafe, Laufenten, Hühner, Tauben & Wachteln sowie Eichhörnchen beherbergt. Als Unterstützer des Vereins gehört die Pflege und Versorgung der Tiere zu meinen Kernaufgaben. Konkret geht es hierbei darum den Tieren frisches Futter und Wasser bereitzustellen und die Gehege zu reinigen. Hierzu zählt auch das Austauschen von Zeitungsfetzen, die als Substitut für das geliebte Laub dienen.

Neben der Igelpflege, die zu einer festen Routine meines Dienstagabends geworden ist, konnte ich noch an vielen kleinen Bauprojekten teilhaben. Da die Tierfamilie vor Ort stetig wächst, gibt es immer wieder Bedarf an neuen Gehegen, sodass hier Kreativität ein wichtiger Bestandteil des Skillsets ist. Besonders konnte ich mich hier beim Werken mit Holz und Dämmmaterial einbringen. So haben wir in den letzten Sessions beispielsweise einen Bauwagen zusammengebaut. Dieser soll als Aufenthaltsort für die jüngsten Mitglieder dienen, wenn es mal wieder Zeit zum Basteln wird.


Abbildung 2: Satellitenansicht der Igelstation

Da die Igelstation direkt neben der Autobahn in einer dichtbewachsenen Grünanlage liegt und mein Engagement dort im Sommer begann, war der Garten- und Land- schaftsbau ebenfalls ein Teil meiner Aufgaben. Überwiegend ging es hier darum das Grundstück von Dornenbüschen und anderem Unkraut zu befreien, um weiteren Platz zu erschließen und die bereits genutzte Fläche weiterhin freizuhalten. Auf dem zu- sätzlichen Platz konnten wir dann einen weiteren Weg verlegen, der zu einem neuen Taubenverschlag führen soll.

Als weitere bauliche Maßnahme wurde ein Gehege für die drei Schafe beschlossen. Da Schafe Omnivore sind, machen diese leider auch vor Zeitung und Plastik keinen Halt. Während der abendlichen Fütterung der Igel haben die Helfer häufig mit den Schafen zu kämpfen, sodass beschlossen wurde, dass ein Zaun benötigt wird, um die Schafe währenddessen von den Helfern zu trennen. Hier durfte ich gemeinsam mit zwei anderen Mitgliedern den Bau des Zauns übernehmen.


Abbildung 3: „Kann ich das essen“?

Zuletzt hier noch zwei Bilder vom Nachwuchs, welcher, während meiner Challenge, zur Tierfamilie dazugestoßen sind.

Adrian Imeri, Digistainables2019

Meine Sustainability Challenge: bei der Looki e.V.